Kroatien Open in Zagreb

Hauchdünn an der Medaille vorbei


Bei den Kroatien Open in Zagreb schrammt Madeline Folgmann nur ganz knapp an einer Medaille vorbei. Nach ihrem starken Debüt in der Damenklasse bei den Serbien Open berief Bundestrainer Marco Scheiterbauer Folgmann in das deutsche Team, das eine Mannschaft bei den diesjährigen Kroatien Open stellte. Das Turnier fand erstmals in der neu erbauten größten Arena in Zagreb statt, die ihr eigenes Flair versprühte.
Die Kämpferin der TG Nettetal konnte von Beginn an, an ihre Leistung von Belgrad anschließen und hatte ihre erste Gegnerin aus Bulgarien sofort unter Kontrolle, mehr noch bei einer Führung von 8:0 in der dritten Runde zwang sie die Bulgarin sogar zur Aufgabe.
In der nächsten Runde wartete mit der Schwedin Loevgren direkt ein schwerer Brocken auf die Brempterin.
Die hochgewachsene Schwedin die Folgmann um mehr als einen Kopf überragt war nach der Weltrangliste bei den Kroatien Open an 3 gesetzt und hatte in der ersten Runde ein Freilos. Folgmann machte es aber erstklassig und setzte mit einem guten Timing die Schwedin immer wieder unter Druck und wisch den langen Beinen von Loevgren immer wieder geschickt aus. Folgmann setzte Körpertreffer für Körpertreffer und hatte ihre Gegnerin ab der zweiten Runde ausgerechnet. Am Ende schickte die Schülerin der Gesamtschule Brüggen die Schwedin mit 7:0 von der Fläche und zog ohne einen Gegentreffer bei diesem Turnier ins Viertelfinale ein.
Trainer Pistel der als Head of Team der NWTU Mannschaft ebenfalls vor Ort war zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung seiner Athletin. Die Null muss stehen, war sein Kommentar nach den ersten beiden Kämpfen.
Den Kampf um eine Medaille bestritt die 17 Jährige gegen die Österreicherin Schoenegger. Folgmann begann gewohnt druckvoll musste aber den ersten Gegentreffer hinnehmen. In der zweiten Runde konnte sie dann jedoch mit einem schönen Kopftreffer zum 4:2 die Führung übernehmen. In einem spannenden und hoch anspruchsvollen Kampf konnte Folgmann die Führung bis kurz vor Schluss mit 4:3 verteidigen. Jetzt hatte sie Pech, rutschte bei einem Angriff aus und kassierte einen Minuspunkt der den Ausgleich zum 4:4 brachte. Die Kämpferin der TG Nettetal wollte jetzt noch die Entscheidung vor dem Ende der Runde, traf auch mehrfach die Weste aber eine Wertung blieb leider aus. Buchstäblich in der letzten Sekunde gelingt es der Österreicherin einen Treffer bei Folgmann zu landen und die Zeit ist abgelaufen.
Folgmann ärgerte sich über den Ausgang des Kampfes und die damit ganz knapp verpasste Medaille die verdient gewesen wäre, das bestätigte ihr auch Bundestrainer Scheiterbauer der sagte; manchmal läuft eben alles schief.
Die junge Athletin kann trotzdem stolz sein auf ihre Leistung. Bei ihrem ersten Einsatz in der Damenklasse mit dem Adler auf der Brust konnte sie überzeugen und hat nach zwei sehr guten Kämpfen die Medaille hauchdünn verfehlt.
Nach der ersten Enttäuschung ist Folgmann jetzt wieder fokussiert auf die nächsten Aufgaben, die Deutsche Meisterschaft der U21, in zwei Wochen in Gummersbach und eine Woche danach dem Park Pokal in Sindelfingen.

Bezirks-Nachwuchsmeisterschaften in Stolberg

Erfolg im Bezirk Köln
5 Starter und 5 Medaillen hieß die Ausbeute der Starter der TG Jeong Eui Nettetal bei den Bezirks-Nachwuchsmeisterschaften in Stolberg. 3 junge Kämpfer konnten ihren Erfolg vergolden und standen ganz oben auf dem Treppchen.
Bei den Fortgeschrittenen ab blauem Gürtel erkämpfte sich Mailine Hausmann JB -47kg den dritten Platz und unterlag der späteren Siegerin in einem spannenden Kampf am Ende knapp mit 2:3. Nach einem 3:0 Rückstand steigerte sich die Lobbericherin im Kampfverlauf deutlich und kämpfte sich wieder heran. Leider wurde ein schöner Kopftreffer der jungen Athletin aus Nettetal am Ende der 3 Runde nicht mehr gewertet, so dass sich Hausmann geschlagen geben musste. Bronze für Mailine.
Isabel Niedrich JB -55kg stand nach einem Freilos sofort im Finale. Dort startete sie etwas nervös, konnte dies aber schnell ablegen und mit schönen Treffern in Führung gehen. Etwas ungestümes Verhalten im Infight brachten der Hinsbeckerin einige Minuspunkte ein die den Kampf offen hielten in der ersten Runde. In der zweiten drehte Niedrich aber auf und konnte ihre Führung auf 9:4 ausbauen, nicht zuletzt weil sie sich im Infight besser verhielt. Zur dritten Runde trat ihre Gegnerin nicht mehr an, der Druck den die Nettetaler Kämpferin in beiden Runden aufgebaut hatte zeigten ihre Wirkung und zwangen ihre Kontrahentin zur Aufgabe. Gold für Isabel.
Katharina Luhnen JA -63 kg die durch eine Gewichtsklassen Zusammenlegung in einer höheren Gewichtsklasse starten musste spielte ihre Schnelligkeit aus. Das Halbfinale begann sie sehr souverän und setzte nach schönen Körpertreffern die auf der Weste schepperten einen Kopftreffer. Mit dieser Führung ging sie in die weiteren Runden. Einmal den dreh raus setzte sie in Runde 2 und 3 einen weiteren Kopftreffer. Ein harter Körpertreffer auf die Weste der Kontrahentin
entschied dann den Kampf vorzeitig mit 15:3. Im Finale tat sich die Breyellerin zunächst etwas schwer, fand aber schnell die Schwachstelle ihrer Gegnerin, die mit Druck nicht zurecht kam. Zwar war der Weg zum Kopf meist durch gute Deckungsarbeit nicht möglich aber Luhnen punktete zur Weste, so das sie auch diesen Kampf vorzeitig mit 12:0 ohne einen Punkt abzugeben gewinnen konnte. Tolle Leistung von Katharina die sich Gold erkämpft hat.
In der Nachwuchsklasse bis zum blauen Gürtel ging Lara Hexels JC -32 kg an den Start. Bei ihrem 3 Turnier konnte sie in ihrem Halbfinale Punkten und in Führung gehen. In der zweiten Runde konnte ihre Kontrahentin aufholen und schaffte den Ausgleich. In der letzten Runde war es nun ein Schlagabtausch der jungen Athletinnen der am Ende der 3 Runde mit 9:9 endete. In der vierte Runde dem „sudden death“ musste jetzt der erste Treffer entscheiden. Mit Siegeswillen ging die junge Nettetalerin in diese Runde. Auf einen Angriff ihrer Gegnerin hatte Hexels die Richtige Antwort und setzte den entscheidenden Punkt. Lara hatte nach guten Leistungen bei den letzten Turnieren ihren ersten Kampf gewonnen und Stand im Finale. Hier startete sie gut, geriet aber schnell durch einen Kopftreffer in Rückstand. Diesem Rückstand lief sie nun hinterher. Sie Kämpfte insgesamt besser als in ihrem Halbfinale aber ihre Gegnerin machte es geschickt und hielt Lara auf Distanz. Lara gab alles bis zur Erschöpfung kam aber leider nicht heran und musste sich geschlagen geben. Sie kann aber stolz auf ihre Silbermedaille sein.
Justus Reiffs JC -30 kg traf in seinem Halbfinale auf den Finalgegner vom Lippe Pokal im Februar den er nach packendem Kampf dort besiegen konnte. Mit diesem Selbstbewusstsein startete er seinen Kampf und setzte seinen Gegenüber sofort unter Druck. Drei vier Versuche eines Kopftreffers verfehlten noch ihr Ziel aber der fünfte traf und brachten den Brachter in Führung. Diese konnte er in der Folge weiter ausbauen unter anderem durch erneute Kopftreffer. Reiffs hatte seinen Kontrahenten diesmal unter Kontrolle und gewann verdient in der 3 Runde Vorzeitig mit 15:3. Im Finale verschlief Justus die erste Runde fast Komplett und musste einen Rückstand von 4:8 hinnehmen. Der Fehler war, dass er stehen blieb und Angriffen nicht auswich. Nach einer Pausenansprache durch seiner Trainer Björn Pistel, konnte Justus den Hebel umlegen. Er bewegte sich jetzt und setzte seine Treffer zu Weste und Kopf mit deutlich mehr Biss. Jetzt hatte sein Gegenüber keine Chance mehr. In der 3 Runde konnte der Brachter den Kampf sogar noch vorzeitig beenden beim Stand von 22:9. Gold für Reiffs der in diesem Jahr schon viele Gute Leistungen eingefahren hat und daher beim Jugend Cup in zwei Wochen starten darf, der offenen Landesmeisterschaft der Jugend in NRW.
Als Resümee bin ich mit meinen Athleten sehr zufrieden. Schade das Mailine ihr Halbfinale verloren hat sie hatte das Finale verdient. Für Lara freut es mich das sie ihren ersten Kampf gewinnen konnte. Justus hat gezeigt das er den Hebel auch umlegen kann in einem Kampf. Sein Ergebnis aber auch das von Katharina und Isabel die ebenfalls sehr deutlich ihre Klassen gewonnen haben, zeigt das wir auf einem guten Weg sind mit unseren Athleten.

Top Leistung bei Trelleborg Open

Bei den Trelleborg Open in Schweden lieferten die Athleten der TG Jeong Eui Nettetal Top Leistungen ab, auch wenn es am Ende nicht ganz für eine Medaille reichte.
Die frisch gebackenen Deutschen Jugend Meister Ricki Nöhles und Madeline Folgmann stellten sich einem starken Internationalen Starterfeld das mit vielen Nationalteams gespickt war. Dabei hatte Madeline Folgmann ihren ersten Einsatz für die Deutsche Nationalmannschaft. Sie war bereits im Dezember von Bundestrainer Marco Scheiterbauer für die Trelleborg Open offiziell nominiert worden. Ricki Nöhles startete über den Landeskader der NWTU.
Ricki Nöhles ging in der Klasse -63kg die mit fast 50 Teilnehmern stark besetzt war an den Start. Nach Freilos in der ersten Runde traf er auf Nationalkämpfer Talibli Huseyn aus Azerbaijan. Es war ein übertrieben harter Kampf von Seiten des Azerbaijaners in dem Nöhles viele Tieftritte einstecken musste die ihm noch lange nach dem Kampf an diesen erinnern werden. Neben dieser Härte kontrollierte der Glabbacher den Kampf und setzte Punkt um Punkt. Immer wieder lies er seiner Gegenüber mit geschickten Aktionen in Leere laufen um dann seinerseits zu Punkten. Ein lupenreiner Cut Nerjo aus dem vorderen Bein brachte die nötige Ruhe in der letzten Runde die er erfolgreich mit 12:8 abschloss. In der nächsten Runde traf er auf den Portugiesen Ricardo Romano. Für diesen Kampf legten Trainer Pistel und Nöhles eine andere Taktik fest. Sie ließen zunächst den Portugiesen kommen um ihn dann auszukontern. Die Taktik ging auf, Nöhles setzte schöne Treffer und tänzelte den Portugiesen geschickt aus, so das er keinen Treffer landen konnte und es nach zwei Runden 10:2 für den Nettetaler hieß. Souverän zog Nöhles damit ins Viertelfinale ein. Im Kampf um eine Medaille stand ihm jetzt ein schwerer Brocken gegenüber. Nuttapon Mampech aus der Thailändischen Nationalmannschaft hatte alle seine Vorkämpfe dominiert mit seinen langen schnellen Beinen. Der Kämpfer der TG Nettetal machte seine Sache sehr gut und parierte immer wieder die Angriffe gerade zum Kopf des Thailänders. Bei einem Angriff konterte Nöhles mit einem Drehtritt doch der Thailänder berührte den Kopfschutz des Nettetalers und bekam eine gedrehte Kopftrefferwertung mit 4 Punkten. Da Nöhles ebenfalls traf aber keine Wertung erfolgte erhob Trainer Pistel Einspruch dem stattgegeben wurde und es damit 4:4 Stand nach der ersten Runde. In der Zweiten Runde kassierte Nöhles zwei Körpertreffer da er seine Angriffe nicht lang genug setzte. Diesen Rückstand konnte er trotz aller Bemühungen bis zum Ende der zweiten Runde leider nicht mehr aufholen, da der Thailänder geschickt seine Führung verteidigte. Nöhles fehlte die übliche dritte Runde auf die die Organisatoren der Trelleborg Open zum Unverständnis aller verzichtet haben. Trotz der 4:6 Niederlage gegen den Thailänder kann Nöhles zufrieden sein mit seiner Leistung, er hat sich teuer verkauft gegen den späteren Sieger und insgesamt an diesem Tag eine Topleistung gezeigt auf die er aufbauen kann für die folgenden Turniere.
Madeline Folgmann ging in ihrer Klasse -55kg an den Start. Zum ersten mal für die Deutsche Taekwondo Nationalmannschaft. Der Adler auf der Brust schien sie zusätzlich zu motivieren. In ihrem ersten Kampf gegen die Schwedin Marcelina Lesniewicz machte die Kämpferin der TG Nettetal kurzen Prozess, nach mehreren schönen Kopftreffern aus dem vorderen Bein setzte sie zu Beginn der zweiten Runde mit einem tollen Nerjo zum Kopf den Finalen Punkt zum vorzeitigen Sieg zum 12:0.
Im nächsten Kampf tat sie sich deutlich schwerer. Die Israelin Ekaterina Pavlova war eine unangenehme Gegnerin die nicht viel zuließ und Folgmann alles abverlangte. Nach dem Kampf sagte Folgmann, ich kam oben einfach nicht durch und meinte damit * Kopftreffer *. Es war ein zäher Fight, den Folgmann am Ende mit der nötigen Erfahrung mit 3:1 für sich entschied. Es war kein schöner Kampf, aber auch solche Kämpfe muss man gewinnen kommentierte Trainer Pistel am Ende des Kampfes. Die Brempterin war im Viertelfinale angekommen und es ging nun um eine Medaille.
Hier traf sie auf keine geringere als die EM Dritte 2013 Zehlia Agris der Türkischen Nationalmannschaft. Folgmann war hoch motiviert und fokussiert auf ihr Ziel. Mit hoher Entschlossenheit ging sie in den Kampf und konnte damit ihr Gegenüber beeindrucken. Sie gab keinen Meter der Kampffläche preis und setzte gekonnt die Türkin unter Druck und ging in Führung. Agris konnte aber wieder ausgleichen und es begann ein hochdramatischer Kampf zwischen den beiden Nationalkämpferinnen.
In der zweiten Runde schaffte es Folgmann erneut in Führung zu gehen und diese lange zu verteidigen. Ein sehr fragwürdiger Kopftreffer der von den Sensoren am Kopfschutz nicht gewertet wurde, gaben die Kampfrichter dennoch, so dass Folgmann mit 4:6 hinten lag.
Jetzt da die Runde sich dem Ende neigte gab Folgmann noch einmal alles und verkürzte auf 5:6. Da es keine 3 Runde mehr gab lief der Brempterin jetzt die Zeit weg, so dass sie volles Risiko gehen musste um noch die Wende zu schaffen. Leider kassierte sie zwei weitere Kopftreffer die die endgültige Entscheidung brachten. Das Endergebnis von 5:12 spiegelt nicht den Kampfverlauf wieder und wäre da noch eine 3 Runde gewesen, wären sicherlich noch andere Optionen da gewesen. Die Niederlage ist sehr schade, denn Folgmann hatte die Türkin am Rande der Niederlage. Es fehlte das kleine Quäntchen Glück mit den Kampfrichtern, das man bei so einem aus- geglichenen Kampf dann schon mal benötigt. Eine Topleistung der Kämpferin der TG Nettetal, auch wenn es knapp an der Medaille vorbei war, hat sie damit wiedermal eine tolle Bewerbung an den Bundestrainer abgeliefert für die WM in Taiwan.
Zweimal das Viertelfinale verloren ist zwar sehr ärgerlich, aber wenn ich die Leistung betrachte, bin ich mit Madeline und Ricki sehr zufrieden. Klar können wir uns noch ver- bessern, aber sie haben gezeigt, dass sie mit den Besten mehr wie mithalten können, resümiert Trainer Björn Pistel. Jetzt kommt am nächsten Wochenende die Deutsche Meisterschaft der Senioren in Gummersbach an denen beide Teilnehmen werden und am Sonntag danach erfolgt die Nominierung des Jugend Teams für die WM in Taiwan. Es heißt also weiterhin Daumen drücken.

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