Landesstützpunkt für Taekwondo

Landesstützpunkt für Taekwondo in Nettetal

In dieser Woche erreichte die TG Jeong Eui Nettetal e.V. die Urkunde zum anerkannten Landesstützpunkt Niederrhein. Die Staatskanzlei NRW und der Landessportbund NRW genehmigen den Antrag der Taekwondo Union NRW auf Anerkennung des Standortes Niederrhein in Nettetal.

Die jahrelange nachhaltige Arbeit am Standort Nettetal im Bereich des Leistungssports hat die Institutionen überzeugt, die offizielle Anerkennung als Landesstützpunkt nach Nettetal zu vergeben. Verknüpft damit ist auch die Erwartung, dass sich dieser Trend die nächsten Jahre weiter fortführt, gestützt auf die bestehenden Strukturen der TG Nettetal. Rückwirkend zum 01.01.2021 bis zum 31.12.2024 ist der Landestützpunkt Niederrhein an Nettetal vergeben.

Vorsitzender Björn Pistel freute sich mit seinen Vorstandskollegen, Heike Buscher (Jugendwartin), Marc van Eyk (2. Vorsitzender) und Jörg Feldges (Schatzmeister) sowie dem gesamten Verein sehr über die Anerkennung als Landesstützpunkt. Nachdem wir die letzten Jahre bereits Verbandsstützpunkt unseres Olympischen Verbandes TU NRW waren, ist dies ein ganz besonderer Moment in unserer 26.-jährigen Vereinsgeschichte. Die Anerkennung durch die Staatskanzlei und den LSB ehrt uns natürlich sehr und zeigt, dass unsere Erfolge und die nachhaltige Arbeit der letzten Jahre Beachtung gefunden haben. Zugleich sind wir motiviert mit diesem Rückenwind den Weg fortzusetzen und sogar auszubauen.

Neben dem Landesstützpunkt in Grefrath sind wir stolz darauf, einen Landesstützpunkt für Taekwondo im Kreis Viersen zu etablieren. Damit verknüpft wollen wir ein Motor für den Leistungssport in unserer Region sein. Wir wollen Talente entdecken, fördern und erfolgreiche Top-Athleten hervorbringen, die als positive Vorbilder für weitere Sportgenerationen dienen. Zugleich können sie positive Botschafter und Gesichter unserer Region sein, die wichtige Werte und Ziele verkörpern.

„Mit vollem Elan wird an der Umsetzung des Leistungszentrums für Taekwondo in Nettetal-Breyell gearbeitet, sowohl von Seiten des Vereins der TG Nettetal, als auch der Stadt Nettetal und des Kreises Viersens. Die Anerkennung des Landesstützpunktes wird dem Projekt mit Strahlkraft mit Sicherheit weiteren Vortrieb verleihen“, berichtet Björn Pistel.

Als Landesstützpunkt Niederrhein in Nettetal stehen unsere Türen allen Kaderathleten, Talenten und leistungsorientierten Athleten offen, die in leistungsstarken Gruppen regelmäßig und dauerhaft ein qualitativ hochwertiges Training mit hoch qualifizierten Leistungssportpersonal erhalten wollen. Ziel ist es, mit den Vereinen der Region, die Talente zusammenzubringen, um das gesamte Potenzial unserer Region zu nutzen. 

Stützpunkturkunde min

Offizielle Begriffsbestimmung des LSB

Landesstützpunkte sind die von den Landesfachverbänden vorgeschlagenen und von Landessportbund NRW und der Landesregierung des Landes Nordrhein-Westfalen gemeinsam anerkannten Trainingseinrichtungen der Landesfachverbände, in denen ein qualitativ hochwertiges, vereinsübergreifendes Training für Landeskader im Einzugsgebiet eines leistungsstarken Vereins, oder mehrerer leistungsstarker Vereine, regelmäßig und dauerhaft stattfindet.

Sie sind gekennzeichnet durch optimale Rahmenbedingungen, leistungsstarke Trainingsgruppen und hochqualifiziertes Leistungssportpersonal.

Sportheld des KSB - Leon Nette

Leon Nette ist „Sportlerheld des Kreissportbundes Viersen

Leon Nette, der in der letzten Woche zum Sporthelden des KSB Viersens gekürt worden ist,  ist einer der stillen Stars unserer Taekwondo Gemeinschaft in Nettetal. Er ist eine der fleißigen Bienen im Verein, einer, der immer parat steht, wenn es was zu tun gibt, ohne dass Nachfragen nötig sind.

Der 23-jährige Mechatroniker übernimmt Verantwortung im Training als Assistenztrainer und besitzt die Trainer-C Lizenz des DOSB. Nette betreibt Taekwondo seit 16 Jahren und verfügt über die Kampfrichter-Lizenz der TU NRW, unserem Olympischen Landesverbandes in NRW. Der Nettetaler ist Träger des roten Gurtes und ist bei Turnieren des Verbandes und im Verein als Kampfrichter tätig und bildet sich in diesem Bereich ständig weiter.

Sein größtes Steckenpferd ist jedoch der Technical Support, den er im Verein seit 2015 übernommen hat. Diese immer wichtiger werdende Funktion hat er sich selber aufgebaut und mitgestaltet, als der Einsatz und das Training mit elektronischen Wettkampfwesten und Kopfschützern in unserer Sportart immer wichtiger geworden ist. Auf Turnieren wird mittlerweile nur noch mit elektronischen Systemen gekämpft, so dass wir als leistungssportorientierter Verein in diesem Bereich aufrüsten mussten. Leon ist nicht nur für das gesamte elektronische Equipment verantwortlich, sondern er betreut dieses auch beim Training wie bei Meisterschaften. Aus eigenem Antrieb organisiert er Video Replay Systeme und viele weitere Projekte, von denen die Trainer und Athleten in der TG Nettetal profitieren. Die Position des Technical Supports hat der Nettetaler seit 2018 auch im Verband der TU NRW inne. Er betreut nicht nur Kadertrainings- und Sparringstage des Verbands, sondern ist mittlerweile in der Lage ganze Turniere zu organisieren und durchzuführen. Leon hat sich durch viel ehrenamtliches Engagement auf vielen nationalen und internationalen Meisterschaften großes Fachwissen und Know-how angeeignet, von dem wir als Verein und Verband enorm profitieren.

Beim Euregio Cup der TG Nettetal, dem Traditionsturnier in NRW und seit 23 Jahren stattfindet, ist Nette in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Pfeiler geworden, gerade als wir in dieser Zeit vom reinen Ausrichter zum Veranstalter und Ausrichter gewachsen sind, er ist immer einer der ersten in der Halle beim Aufbau und der Organisation und einer der Letzten, die gehen, nach einem langen Tag.
In der Corona-Zeit ist Leon bei unseren Online-Trainings im Hintergrund bei jeder Session tätig und versorgt die Trainer mit dem Equipment für die Trainingseinheiten und vor seinem Laptop für den reibungslosen Ablauf.

Leon zeigt einen immensen Einsatz für den Taekwondo Sport in Nettetal und auch ganz NRW über seine Tätigkeit im Verband. Dies geht deutlich über das normale Maß hinaus und er steckt viel Zeit und Muße in diese Aufgabe. Dabei ist er immer gut gelaunt und bringt sich immer wieder selber ein mit neuen Ideen und Plänen für die Zukunft. Seine positive hilfsbereite Art, seine Loyalität, sein unermüdlicher Einsatz und seine Kompetenz sind es, warum wir in der TG Nettetal Leon sehr schätzen und froh sind, ihn in unserer Gemeinschaft zu haben. Die Ehrung zum „Sporthelden“ des Kreis-Sportbundes Viersen empfinden wir als eine große Gelegenheit, Menschen wie Leon einmal in den Mittelpunkt zu stellen. Menschen wie Leon sind für uns als Taekwondo Gemeinschaft, aber auch für unser Gesellschaft enorm wichtig. Ihr Engagement für andere trägt die Werte, die Taekwondo und Sport im Allgemeineinen vermittelt. Leon Nette steht dabei für viele, die sich im Hintergrund engagieren, um  Menschen das Sport treiben zu ermöglichen und ihre sportlichen Ziele verwirklichen können.

Leon.Sportheld2 min

Bronze bei den Sofia Open für Folgmann

Bronze bei den Sofia Open für Madeline Folgmann

Madeline Folgmann von der TG Jeong Eui Nettetal erkämpft sich bei den Sofia Open in Bulgarien die Bronze-Medaille und stellt ihre internationale Stärke unter Beweis. Ein strenges Hygienekonzept macht das erste internationale Turnier mit G-Status nach über einem Jahr wieder möglich. Das Turnier war mit hochkarätigen Athleten stark besetzt, die die Chance in Bulgarien genutzt haben, um wieder Wettkampfpraxis zu sammeln und sich Weltranglistenpunkte zu sichern.

Folgmann, die aktuelle Nummer 3 der Weltrangliste, wurde auf 1 gesetzt. Sie traf nach einem Freilos in der ersten Runde auf die strake Tschechin Dominika Hronova. Die Nationalkämpferin aus Tschechien, die normalerweise in der -49kg Klasse startet, war Trainer Björn Pistel und seiner Athletin bekannt. Vorangegangene Kämpfe konnte die Nettetalerin zwar für sich entscheiden, jedoch war es immer knapp und die Tschechin hat sich in den letzten Jahren stark voran gearbeitet und ihren Vorkampf gegen Rumänien vorzeitig mit 20:0 gewonnen. Folgmann zeigte sich jedoch mental und physisch stark im ersten Kampf und konnte Hronova verdient mit 5:3 besiegen. Dabei leitete ein schöner Kopftreffer aus dem vorderen Bein den Sieg ein. Im Viertelfinale traf sie dann auf die Polin Izabella Krajewska, die im Achtelfinale gegen Spanien mit ihrem starken und dynamischen vorderen Bein beeindruckte. Der Matchplan von Pistel ging über weite Strecken des Kampfes optimal auf und Folgmann konnte das vordere Bein von Krajewska komplett kontrollieren. Am Ende der dritten Runde führte eine kleine Nachlässigkeit dazu, dass ein Kick durchkam und den Ausgleich zum 3:3 brachte. So musste der Golden Point in der 4. Runde entscheiden. Hier drückte Folgmann nun auf die Entscheidung und machte nach einigen Versuchen den entscheidenden Westentreffer und zog ins Halbfinale ein. Im Halbfinale traf die Nettetalerin auf die Spanierin Laura Rodriguez Marquina, die in der Vorrunde Julia Ronken besiegte. Der Matchplan vom Gespann Folgmann Pistel ging in der ersten Runde nicht auf und Folgmann musste gleich einige Treffer hinnehmen und kam selbst nicht in den Kampf, sodass es nach der ersten Runde bereits 0:10 für die Spanierin stand. Eine Umstellung in der zweiten Runde funktionierte besser und Folgmann unterbrach die Angriffspower zumindest, jedoch ohne selber zum Punktgewinn zu kommen. In der letzten und entscheidenden Runde drehte Folgmann dann noch mal nach gewohnter Manier auf und kam Punkt für Punkt heran. Ein krachender Kopftreffer zum 7:11 war jedoch der letzte Treffer und der Kampf ging knapp verloren. Trotz dieser Niederlage im Halbfinale war es ein gutes Turnier für die Kämpferin vom Niederrhein, die nach dem langen Lockdown und den turbulenten Wochen nach den enttäuschenden Nominierungskämpfen für die Europameisterschaften mit einer starken Leistung auf internationalem Parkett geantwortet hat. „Bronze“, erklärt Folgmann, „da geht noch mehr! Allerdings bin ich zufrieden, dass ich meine Leistung wieder abrufen konnte. Ärgerlich, dass ich als 3. der Weltrangliste nicht zur Europameisterschaft fahren kann, denn dort würde ich mit Sicherheit wieder an Position 1 oder 2 gesetzt werden und hätte gute Chancen auf eine Medaille. Aber leider waren die Regularien in diesem Jahr so, dass ein einziger Kampf darüber entschieden hat, wer fährt, und den habe ich verloren. Das habe ich jetzt abgehakt und schaue nach vorne. Die Antwort habe ich, denke ich, mit der Bronze-Medaille gegeben.“

 

 

Interview mit dem 2. Vorsitzenden der TGN, Marc van Eyk

 

Interview mit dem 2. Vorsitzenden der TGN, Marc van Eyk

TGN: Sie sind seit Jahren ein fester Bestandteil des Vereins, mittlerweile vor allem im administrativen Bereich tätig. Wie verstehen Sie Ihre Rolle im Verein?

van Eyk:

Der Verein und der Sport Taekwondo haben mir über viele Jahre viel gegeben, daher engagiere ich mich und begleite den Verein abseits der Halle oder Wettkampffläche gerne. Ich sehe meine Rolle ein wenig wie die eines Sparringspartners, um so die Vorstandsarbeit und die Entscheidungen insgesamt zu verbessern. Meine Stärken liegen dabei in der Tat in den administrativen Tätigkeiten und der Erfahrung, die ich aus dem beruflichen Umfeld mitbringe. Das heißt allerdings nicht, dass ich nicht auch zu den sportlichen Aspekten eine klare Meinung habe.

In Summe haben wir denke ich eine sehr ausgewogene Mischung an Kompetenzen im Vorstand. Ebenso aber im Bereich der Mitglieder, die uns, auch ohne einen Posten zu bekleiden, unterstützen. Dafür bin ich sehr dankbar.

Die Vereinsführung hat nach dem Rücktritt des langjährigen Vorsitzenden Panagiotis Dimitriadis ein neues Gesicht. Wie haben Sie die Zusammenarbeit in den letzten Jahren erlebt? 

Natürlich ist die neue Situation erstmal sehr ungewohnt. Jotty war in der Runde für mich mehr als „nur“ Vorsitzender oder Vorstandskollege, da er mich ja durch meine gesamte aktive Taekwondo-Historie als Trainer begleitet hat. Das hat ihm in der Runde für mich schon immer in eine Art Sonderrolle gesetzt. Die Zusammenarbeit mit den drei „alten“ 😊 Vorstandskollegen hat mir sehr viel Spaß bereitet, was mir gerade bei ehrenamtlichen Engagements sehr wichtig ist. Anders als in anderen Vereinen war unsere Arbeit nie durch „Politik“ im negativen Sinne geprägt. Wir sind sicher des Öfteren auch einmal nicht einer Meinung gewesen und haben dann im freundschaftlichen Sinne und im Sinne der Sache diskutiert (manchmal auch was länger 😊), dabei sind wir immer zu einem Konsens gelangt.

Was erwarten Sie von den neuen Vorstandsmitgliedern bzw. deren neuen Funktion? 

Mir ist es wichtig, dass sich die Herangehensweise Entscheidungen zu treffen und das Miteinander im Vorstand nicht ändert. Ebenso sollte sich dir Ausrichtung des Vereins im Grundsatz nicht ändern. Ich denke, dass das die Mitglieder ebenso sehen. Die Wahl von Björn als 1. Vorsitzenden bezeichnet ja keine 180°-Kehre in der Ausrichtung des Vereins, da Björn ja schon lange Tätigkeiten ausgeübt hat, die über die des klassischen Jugendwartes hinausgehen. Ich freue mich, dass wir mit Heike ein neues Mitglied im Vorstand haben, die ja auch schon lange mit dabei ist und den Verein auch schon lange, auch über die Trainertätigkeit hinaus unterstützt. Da Heike sehr stark in die Kinder- und Jugendarbeit integriert ist, erhoffe ich mir hier die Stimme aus den Kinder- und Jugendgruppen noch lauter zu hören als das bisher der Fall war. Ich denke, dass das sowohl für die Förderung des Nachwuchses wichtig ist als auch dem Thema Breitensport zuträgt, der ja ebenfalls eine wichtige Rolle bei uns spielt.

Haben Sie persönliche Ziele mit Blick auf den Verein?

Natürlich ist das Thema einer eigenen Halle eine große Aufgabe, an der wir schon länger arbeiten. Hier wäre es schön kurz- bis mittelfristig einen Durchbruch zu erreichen. Das ist natürlich nichts, was im Alleingang umsetzbar ist, hier ziehe ich mit den Vorstandskollegen an einem Strang. Das ist ein gemeinsam definiertes großes Ziel.  Ebenso ist hier aber die Unterstützung der Mitglieder notwendig, um ein solches Projekt umzusetzen.

Parallel dazu ist es mir wichtig den Verein organisatorisch auf stabile Füße zu stellen. Dabei spielt unter anderem das Thema Digitalisierung von Arbeitsabläufen eine Rolle. Das hilft allen an der Vereins- und Vorstandsarbeit Beteiligten und hält diesen Personen den Rücken frei, sich um andere (Kern)Aufgaben zu kümmern.

Das Jahr 2020 war geprägt durch die Pandemie und entsprechende Einschränkungen, die uns ja auch heute noch fest im Griff haben. Wie haben Sie diese Zeit erlebt und welche Herausforderungen stellen sich Ihrer Meinung nach dem Vereinsleben?

Insbesondere wir als Kontakt- und Hallensportart sind ja durch die Pandemie im letzten Jahr, wie auch aktuell, hart gebeutelt gewesen und konnten daher in den ersten Monaten leider gar kein (physisches) Training durchführen. Im zweiten Schritt war es uns dann möglich den Trainingsbetrieb wieder aufzunehmen, wenn auch unter starken Auflagen, während andere Sportarten den Sommer über fast auf Normalbetrieb umschalten konnten. Auch unsere Jubiläumsplanungen wurden leider komplett durchkreuzt.

In diesem Zusammenhang möchte ich mich auch bei den Mitgliedern bedanken, dass diese uns trotz der Widrigkeiten die Stange halten.

Ich bin daher froh, dass wir mit Beginn des Jahres die Möglichkeit gefunden haben unseren Mitgliedern ein Online-Training bieten zu können, um so in der virtuellen Gruppe und unter Anleitung trainieren zu können.

Weiterhin hoffe ich, dass das Infektionsgeschehen es bald zulässt, unter Auflagen unser persönliches Training wieder aufnehmen können. Wir haben die Konzepte aus dem letzten Jahr in der Schublade und sind auch flexibel genug, diese der Situation entsprechend anzupassen. Wir haben das bisher so gehandhabt, dass wir die internen Auflagen immer noch eine Spur schärfer gestaltet haben als die gesetzlichen. Damit sind wir denke ich auch recht gut gefahren.

Was die weiteren Aktivitäten angeht, die ein aktives Vereinsleben ausmachen, sehe ich diese eher als aufgeschoben denn als aufgehoben, wenn auch wahrscheinliche leider noch nicht in diesem Jahr, zumindest nicht im geplanten Umfang. Wie auch in den anderen Bereichen des aktuellen Lebens brauchen wir hier noch weiterhin etwas Disziplin und Durchhaltevermögen. Immerhin kennen wir als Taekwondo-Sportler diese Begriffe ganz gut und ich hoffe weiterhin auf die gute Unterstützung der Mitglieder.   

Vielen Dank für das Gespräch!

(Das Interview führte IvP)

Interview mit der neu gewählten Jugendwartin der TGN, Heike Buscher

 

Interview mit der neu gewählten Jugendwartin der TGN, Heike Buscher

TGN:

Wie fühlen Sie sich als neue Jugendwartin?

Buscher:

Eigentlich wie vorher auch. Ich fühle mich sehr geehrt, weil ich als Jugendwartin vorgeschlagen und von der Jugend unseres Vereins in dieses Amt gewählt wurde. Dennoch liegt es mir bereits seit Jahren am Herzen, die zahlreichen jungen Taekwondo-Sportler zu fördern, das harmonische Vereinsleben der TG zu unterstützen und mich gemeinsam mit dem Vorstand und den Trainern für die Weiterentwicklung unseres Vereins zu engagieren. Die offizielle Position im Vorstand wird mir, glaube ich, erst nach und nach bewusst.

Sie sind seit Jahren ein fester Bestandteil des Vereins. Sie waren lange selbst aktive Wettkämpferin und sind als Trainerin mittlerweile eine sehr wichtige Stütze. Was war ausschlaggebend dafür, jetzt auch diese verantwortungsvolle Position zu übernehmen?

Seit meiner Grundschulzeit bin in selbst Mitglied im Verein und war schon immer begeistert von der familiären Atmosphäre und dem wertschätzenden und gut gelaunten Miteinander. Ich durfte mich in diesem Rahmen über viele Jahre hinweg sowohl sportlich als auch persönlich weiterentwickeln und verwirklichen. Vor allem Jotty und Björn haben mich dabei immer unterstützt. Aus diesem Grund konnte ich den beiden den Wunsch, dass ich den Vorstand unterstütze, kaum abschlagen. Besonders Jotty, dem Mitbegründer des Vereins, langjährigen ersten Vorsitzenden und meinem Trainer von Kindesbeinen an, lag es am Herzen, dass ich nachrücke, wenn er nun seinen Posten im Vorstand abgibt und eher im Hintergrund agiert. Für mich ist das in mich gesetzte Vertrauen für die Entscheidung ausschlaggebend gewesen.

Machen Sie als Jugendwartin weiter wie Ihr Vorgänger? 

Björns Fußstapfen sind ziemlich groß und ich freue mich auf die Herausforderung. Mein Vorgänger hat über viele Jahre eine großartige Arbeit geleistet und er ist für mich in dieser Rolle auf jeden Fall ein Vorbild. Ich habe mir vorgenommen, wenn es wieder möglich ist, weiterhin regelmäßig Jugendtouren, Sommerfeste und Fahrradtouren für die Kids zu planen und zu organisieren. Björn hat uns in den letzten Jahren gezeigt, dass diese Aktionen immer sehr gut bei den Mitgliedern ankommen.

 

Wollen Sie auch eigene Ideen und Visionen verwirklichen? 

Natürlich habe ich ein paar Ideen, die ich gerne verwirklichen möchte. Besonders im Technikbereich gibt es ein paar Ziele, die ich mir gesetzt habe. Da Björn bereits sehr viel Zeit in den Wettkampfbereich investiert und die Nachwuchssportler bestmöglich fördert, möchte ich versuchen, den Technikbereich wieder ein wenig aufleben zu lassen.

 

Björn Pistel ist neuer Vereinsvorsitzender, welche Erwartungen haben Sie an die neue Vereinsführung? 

Ich erwarte von Björn, dass er seine Arbeit genauso motiviert und engagiert weiterführt wie in den letzten Jahren. Ich erwarte aber auch von ihm, dass er Arbeit an seine Vorstandsmitglieder abgibt und sich nicht übernimmt.

 

Das Jahr 2020 war geprägt durch die Pandemie und entsprechende Einschränkungen, die uns ja auch heute noch fest im Griff haben. Wie wollen Sie insbesondere die Kinder und Jugendlichen des Vereins durch diese besondere Zeit bringen?

Ja, das ist wirklich eine ungünstige Situation für alle, aber ganz besonders natürlich für eine Kontaktsportart wie Taekwondo. Am wichtigsten ist für mich in dieser Zeit, sich an die Kontaktbeschränkungen zu halten und alle Mitglieder vor einem Ansteckungsrisiko zu schützen. Deshalb bieten wir zurzeit zweimal wöchentlich ein Online-Training an, an dem Jung und Alt teilnehmen können. So kommen die Sportler nicht aus der Übung und wir Trainer halten den Kontakt zu ihnen. Das funktioniert überraschend gut, auch wenn das normale Training in der Halle natürlich mindestens doppelt so spaßig ist.

Vielen Dank für das Gespräch und für die Zukunft alles Gute!

(Das Interview führte IvP)

Antonia Beck wird in den Bundeskader aufgenommen

TGN Kämpferin Antonia Beck im Bundeskader

Antonia Beck, Kämpferin der TG Jeong Eui Nettetal, wird in den Kreis des Bundeskaders berufen. Dies verdankt sie ihren Erfolgen zu Beginn des Jahres 2020, in dem sie sich bei ihren ersten internationalen Turnieren mit Top-Leistungen zeigte.

Es blieb den Bundestrainern um Marco Scheiterbauer nicht verborgen, dass Beck bereits in Schweden bei den dortigen Helsingborg Open und dem anschließenden Presidents Cup auftrumpfte, wenn auch dort knapp eine Medaille verpasst wurde. Bei den Dutch Open in Eindhoven war es dann soweit, die Nettetalerin erkämpfte sich Bronze und schied nur ganz knapp im Halbfinale mit Golden Point aus. Mit der Bronze-Medaille auf diesem hohen internationalen Niveau, erkämpfte sie sich das Anrecht auf einen Bundeskaderplatz im NK2 Kader. „Ich freue mich sehr über die Nachricht, nun offiziell im Bundeskader zu sein!“, erklärt Beck, die wie viele andere Athletinnen ein hartes Jahr hinter sich hat, in dem sie viel trainiert und an sich gearbeitet hat, ohne ein einziges Turnier kämpfen zu können. Nach ihrer ersten Medaille auf internationaler Ebene brennt die 16-jährige Athletin darauf, wieder auf die Kampffläche zurückzukehren.

„Antonia ist eine Kämpferin mit starkem Willen, die sich jeden Schritt und Erfolg hart erarbeitet hat. Sie ist für ihre Gegnerinnen eine unkonventionelle Athletin, die gelernt hat, ihre Stärken effektiv einzusetzen und dadurch erfolgreich ist“, erklärt ihr Trainer Björn Pistel, „Es macht Spaß, Antonia bei ihrer Entwicklung zu helfen, und ich bin gespannt wohin unsere Reise führt.“

Neben Top-Athletin Madeline Folgmann ist nun auch ihre Trainingspartnerin Antonia Beck im Bundeskader. Eine Bestätigung für die gute und professionelle Arbeit am Leistungsstützpunkt für Taekwondo in Nettetal.

 

Interview mit dem neuen 1. Vorsitzenden

TGN:

Wie fühlen Sie sich als neuer 1. Vorsitzender?

Pistel:

Ich fühle mich gut, aber im Grunde auch wie vorher. Ich freue mich auf die neue Herausforderung in meinem Verein und natürlich über das Vertrauen, dass die Mitglieder in mich setzen. Aber bei dem Team, was mir zur Seite steht, mache mir da keine Gedanken, denn mit Marc van Eyk als 2. Vorsitzenden und Jörg Feldges als Schatzmeister bleibt viel Kontinuität und Erfahrung im Vorstand erhalten. Mit beiden verbindet mich eine lange Freundschaft und eine lange gemeinsame Vorstandsarbeit aus der schon viele erfolgreiche Projekte entstanden sind.

Es war bestimmt kein günstiger Zeitpunkt, 1. Vorsitzender zu werden?

Daran ist nichts zu ändern. Ich hätte gerne noch länger in der Konstellation mit Jotty an unserer Vereinsspitze weitergearbeitet, aber seine Entscheidung einen Schritt zurück zu treten, ist aus vielen Gründen absolut nachvollziehbar und für ihn und den Verein die richtige Entscheidung. Ich übernehme gerne die Verantwortung, 1. Vorsitzender zu sein und habe seit 1997 im Vorstand der TG Nettetal und meinen vielen Jahren als Sportreferent der NWTU und der TU NRW gelernt und gezeigt, dass mir die Leistung und Führung von Menschen nicht nur liegt, sondern sehr viel Spaß macht. Die momentane Situation der Corona-Pandemie stellt uns natürlich alle vor viele schwierige Herausforderungen, allerdings bin ich ein positiv denkender Mensch und daher sehe ich die Vorteile, die uns gerade geboten werden. Als Vorstand haben wir uns während der für uns ungewohnten ruhigen Zeit, Projekte gesucht, die wir nach und nach umsetzen, um den Verein auf verschiedenen Ebenen weiter zu entwickeln. Eine neue Homepage haben wir in diesem Jahr schon umsetzen können.

Wer wird Ihr Nachfolger als Jugendwart? 

Ich bin froh, dass Heike Buscher als Jugendwartin meine Nachfolge auf diesem Posten antritt. Sie war die Wunschkandidatin des Vorstands und wir waren froh, dass sie diese Aufgabe übernommen hat. Sie wird frischen Wind in unseren Vorstand bringen. Ich kenne Heike schon seit vielen Jahren als ehrgeizige und ambitionierte Sportlerin und schon lange als leidenschaftliche Trainerin, die es geschafft hat, unsere Bärengruppe erfolgreich aufzubauen und auch im Training im Jugendbereich unseres Vereins nicht mehr wegzudenken ist. Als Trägerin des 3. Dans ist sie eine bereichernde Persönlichkeit und trägt eindeutig unsere TGN-DNA in sich.

Machen Sie als 1. Vorsitzender weiter wie Ihr Vorgänger? 

Da ich als Vorstandsmitglied und Trainer der TGN ja schon maßgeblich an vielen Weichenstellungen mit beteiligt war, wird es mit mir als 1. Vorsitzenden keine 180°-Wende geben. Ich werde unseren erfolgreichen Weg weiter gehen mit meinen Mitstreitern im Vorstand, im Trainerstab und unseren Mitgliedern. Natürlich unterscheide ich mich in meiner Persönlichkeit von Jotty, daher wird mein Stil dem Verein als 1. Vorsitzender vorzustehen sich abheben vom gewohnten. Allerdings werde ich versuchen die Stärken meines Vorgängers, die ich sehr schätze, als Leitbild zu nehmen, ohne ihn zu kopieren. Ich werde nicht versuchen, in seine großen Fußstapfen zu treten, sondern meine eigenen zu hinterlassen.

Wollen Sie auch eigene Ideen und Visionen verwirklichen? 

Meine Visionen konnte ich immer schon in die TGN einbringen und verwirklichen, das war immer meine Triebfeder im Verein. Damit werde ich jetzt nicht aufhören. Wir alle in Nettetal arbeiten schon lange an der Vision eine eigene taekwondospezifische Halle zu verwirklichen. Nachdem wir vor zwei Jahren schon nah davorstanden, haben wir uns auf Anraten der Stadt auf einen Weg begeben, der bis dato nicht erfolgreich war. Von einer Sackgasse würde ich diesbezüglich zwar nicht direkt reden, aber wir wollen nun andere Wege gehen und haben diesen Kurs bereits eingeschlagen. Das wird das größte Projekt sein, das ich für den Verein verwirklichen möchte. Wir haben so viel Power im Verein, aber mit den Hallenkapazitäten und begrenzten Zeiten, ist es uns nicht möglich, diese Power umzusetzen. Daher ist ein eigenes Zuhause, wie wir es gerne nennen, nicht nur wichtig, sondern essenziell für unsere weitere Entwicklung, im Breiten- wie im Leistungssport. Ich möchte mit der TGN den nächsten Schritt machen in eine positive Zeit für den Verein.

Leistungsstützpunkt der Taekwondo-Union NRW sind Sie ja schon, aber wollen Sie nicht auch noch ein Leistungszentrum für Taekwondo in Nettetal aufbauen? 

Natürlich ist das unser Ziel, wir wollen ein Leistungszentrum für Taekwondo und Sport im Allgemeinen in Nettetal errichten, von dem nicht nur unsere Sportler in Zukunft profitieren können. Auch Athleten aus anderen Sportarten können z.B. von Kooperationen zu sportfreundlichen Schulen und einer Gemeinde im Gesamten mit adäquaten Trainingsstätten mehr wie profitieren, um nur zwei Punkte exemplarisch anzureißen. Wir wollen als Stützpunkt in unserer Region ein Magnet für alle Athleten sein, die erfolgreich Taekwondo praktizieren wollen, ein Aushängeschild für unsere Stadt, unseren Kreis und für unsere Sportart. Unsere Bewerbung für einen vom Landessportbund anerkannten Landesleistungsstützpunkt laufen derweil schon. Diese habe ich in meiner Funktion als Sportreferent der TU NRW auf den Weg bringen können. Möglich wurde dies durch unsere Erfolge und unseren Einsatz der letzten Jahre.

Sie waren bislang vor allem für den Leistungssport zuständig, jetzt sind Sie aber ebenso für den Breitensport bzw. die Kampfkunst verantwortlich im Verein. Wie wollen Sie diesen Spagat schaffen?

Neben dem Leistungssport, den wir sukzessive aufgebaut und professionalisiert haben, war ich Jugendwart und damit Sprachrohr und Organ der gesamten Jugend des Vereins. Daher lag mir schon immer der Breitensport und unsere Kampfkunst am Herzen. Für mich ist es kein Spagat zwischen der modernen olympischen Kampfsportart und unseren Wurzeln, die aus der Kampfkunst kommen. Es sind zwei Seiten derselben Medaille. Ich finde es wichtig, dass Kinder und Erwachsene, bevor sie das olympische Taekwondo kennenlernen, sich mit unserer Kampfkunst auseinandersetzen. Dabei legt unsere Grundschule nicht nur eine wichtige Basis für die weitere physische Entwicklung der Sportler, sondern ein jeder Taekwondoin setzt sich mit den Werten und Zielen unserer faszinierenden Sportart auseinander und lernt über die physischen positiven Faktoren viel für seine eigene Persönlichkeitsentwicklung.  Der Breitensport ist meiner Meinung nach die Basis für den Leistungssport, aus den breiten Reihen des Breitensportes lassen sich die Talente für den olympischen Sport akquirieren. Daher sehe ich trotz der Professionalisierung des Leistungssports Taekwondo es als besonders wichtig an, die Kampfkunst zu pflegen und den Breitensport weiter auszubauen. Darin sehe ich meine Verantwortung in der Zukunft.

Wie geht es mit dem Sport weiter? 

Zurzeit ruht der gesamte Sportbetrieb pandemiebedingt, bis auf unsere Bundeskaderathleten darf niemand trainieren. Leider ist dies eine harte Zeit für alle, auch für die Sportvereine. Im Sommer konnten wir einen starken Mitgliederzuwachs verzeichnen. Was wir auch auf unseren erfolgreichen Tag der offenen Türe im Februar zurückführen, der ein voller Erfolg war. Wir haben das Glück, dass uns unsere Mitglieder treu bleiben und sich drauf freuen, wenn es wieder losgeht. Um die Zeit zu verkürzen, bis wir wieder physisch trainieren können, starten wir ab Januar mit einem online-Training für unsere Mitglieder.

Vielen Dank für das Gespräch!

                                                                                                                                                                                                                    (Das Interview führte IvP)

 

 

Björn Pistel wird neuer Vorstandsvorsitzender

Der bisherige Vorstandsvorsitzender Panagiotis Dimitriadis gibt den Staffelstab an Björn Pistel weiter.

vorstand pistel

Der Pionier des Nettetaler Taekwondos tritt einen Schritt zurück

 

Der Pionier des Nettetaler Taekwondo tritt einen Schritt zurück

Panagiotis Dimitriadis tritt als einer der Pioniere des Nettetaler Taekwondos einen Schritt zurück. Er gibt den Staffelstab seines Vorsitzes bei der TG Jeong Eui Nettetal e.V. an seinen langjährigen Jugendwart, Vorstandskollegen und Freund Björn Pistel weiter. Der 56-Jährige Taekwondosportler hat schon früh seine Leidenschaft für die koreanische Kampfkunst entdeckt und selber aktiv betrieben. Er betreibt den Sport heute seit fast 40 Jahren und hat auch über den Verein hinaus im Verband als Landes- und Bundeskampfrichter auf internationalem Parkett gewirkt. Seine meiste Zeit hat er aber in das Vermitteln seiner Leidenschaft und in die Vorstandsarbeit gesteckt und dabei seine vielseitigen Potenziale genutzt.

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Kupprüfung Oktober 2020

Okt. 2020

Super Prüfung von unseren Sportlern bei der heutigen Gürtelprüfung. Alle haben gezeigt, dass es mehr als Sinnvoll war eine Prüfung einzuschieben. Überzeugen konnten alle auf voller Linie und können sehr zufrieden mit dem Gezeigten sein und mit Stolz ihren neuen Gürtel tragen. Herzlichen Glückwunsch!
Kupprüfung.10.20.1
 
Vielen Dank an unseren DTU Prüfer Dirk Müller und Madeline Folgmann, die bei der Prüfung mitgewirkt haben.
Dank auch an das Trainerteam der TGN, das mit viel Leidenschaft die Sportler auf diese Prüfung vorbereitet haben.
Kupprüfung.10.20.2
 
Bei einer wirklich guten Prüfung haben zwei Athleten einen besonders guten Eindruck hinterlassen und wurden zu den Prüfungsbesten gekürt.
Madina Mehdizade und Elias Brandt erhielten die Auszeichnung der Prüfungsbesten.
Kupprüfung.10.20.4
 

Vereinsjubiläum 2020 - 25 Jahre TGN

Sep. 2020

25 Jahre ist es her, dass Kampfsportbegeisterte um Panagiotis Dimitriadis, Norbert Brinkmann, Jörg Feldges und Björn Pistel einen eigenen Taekwondo-Verein in Nettetal gründeten.25 Jahre ist es her, dass Kampfsportbegeisterte um Panagiotis Dimitriadis, Norbert Brinkmann, Jörg Feldges und Björn Pistel einen eigenen Taekwondo-Verein in Nettetal gründeten.

„Unser Ziel war es, den Spaß an unserer geliebten Kampfkunst zu erhalten, gute Jugendarbeit zu leisten, den Breitensport zu stärken und auch an Wettkämpfen teilzunehmen“, berichtet Vereinspräsident Dimitriadis.

Die Sparte des Olympischen Wettkampf-Taekwondo war nicht nur seit Gründung des Vereins eine große Leidenschaft der TG Nettetal. Hierzu bietet der Verein mittlerweile fünf Wettkampfeinheiten und zusätzlich noch drei gesonderte Einheiten für die Spitzensportler an. Hinzu kommt dann noch individuelles Training in der Vorbereitung auf Jahreshöhepunkte, wie Deutsche-, Europa- oder Weltmeisterschaften. Mittlerweile kann der Verein auf große Erfolge verweisen und viele Athleten konnten zu sportlichen Ehren geführt werden. Höhepunkte auf nationaler Ebene waren sicher die mittlerweile 19 Deutsche Meister Titel, die der Verein aus der Seenstadt bis heute feiern durfte. Aber auch international hat sich die TG einen guten Namen erarbeiten können, da in den letzten Jahren regelmäßige Teilnahmen an Europa- und Weltmeisterschaften, Universiade und olympischen Spielen der Jugend gefeiert werden konnten.

Die Planungen des Vereins gehen auch schon weiter. „Als Landesleistungsstützpunkt muss dringend eine Verbesserung der Trainingsmöglichkeiten und vor allem eine eigene Halle her, um auch mittelfristig die erfolgreiche Arbeit mit den Sportlern gewährleisten zu können. Hier ist auch die kommunale Politik gefragt. Nur wenn alle Beteiligten hier an einem Strang ziehen, scheint die über ein Vierteljahrhundert erfolgreich durchgeführte Arbeit fortführbar!“, appelliert Vorstandsmitglied und hauptverantwortlicher Wettkampftrainer Björn Pistel.

Dementsprechend zeigt sich Pistel trotz Corona optimistisch für die kommende Zeit: „Wir konnten unsere Sportler mit individuellen Trainingseinheiten durch die Coronazeit bringen und haben vor allem an den körperlichen Grundlagen gearbeitet. Glücklicher Weise war es uns möglich, Dank unserer Trainer auch während der Sommerferien ein geregeltes Training anzubieten. Und mittlerweile können wir auch wieder verstärkt in den Wettkampf gehen.“

Neben der Wettkampfsparte formt die TG mit ihren engagierten Trainern regelmäßig Danträger und hat sich ebenso der Vermittlung der Werte des traditionellen Taekwondo verschrieben. „Hier werden grundlegende Werte wie Selbstdisziplin, Hilfsbereitschaft und Durchhaltevermögen vermittelt, die für unsere moderne Gesellschaft von großer Bedeutung sind!“, so Dimitriadis.

Wichtiger Bestandteil des Selbstverständnisses des Vereins ist aber ebenso das Miteinander und die Gemeinschaft. Hierzu werden jedes Jahr verschiedene Ereignisse wie Sommerfeste, Radtouren oder Ähnliches durchgeführt, die ein familiäres Vereinsleben und den Zusammenhalt stärken sollen.

Die Pandemie hatte nicht nur jeglichen Sport ausgebremst, sondern eben auch die geplanten Feierlichkeiten zum Vereinsjubiläum. „Wir feiern dann Corona-bedingt im kommenden Jahr unsere Jubiläumsfeier „25+1“. Leider mussten ja auch die für dieses Jahr geplanten Events wie das große Sommerfest oder das Fest der Kampfkünste ausfallen, in das wir schon viel Planungszeit investiert hatten.“, berichtet Pistel mit Blick auf das kommende Jahr.

Die TG ist heute ein Verein, der die sportliche Landschaft der Seenstadt bereichert, weit über regionale Grenzen hinaus bekannt gemacht hat und aus der sportlichen Infrastruktur der Stadt nicht mehr wegzudenken ist.                                                                                          Text: IvP

Madeline Folgmann - Im zweiten Anlauf zu Olympia

DW Aug. 2020

news 2020 mf vorbereitung olympia2021

Die Corona-Pandemie hat auch die Sport-Welt auf den Kopf gestellt. Die Olympischen Spiele in Tokio wurden um ein Jahr verschoben. Für einige Athleten ist das ein großes Problem. Nicht aber für Taekwondo-Kämpferin Madeline Folgmann, denn sie bekommt so eine unerwartete zweite Chance.

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