Trotz Platz 5 beim President-Cup geht es aufwärts

Trotz Platz 5 beim President-Cup geht es aufwärts 

Beim Internationalen President-Cup in Istanbul erkämpft sich Madeline Folgmann von der TG Nettetal den 5. Platz. Die 7-fache Deutsche Meisterin liegt zwar immer noch hinter ihren hohen Erwartungen zurück, zeigt aber wieder aufsteigende Form. 

Natürlich sind Folgmann und ihr Trainer Björn Pistel mit einem 5 Platz nicht zufrieden und hatten sich nach den beiden letzten Turnieren wieder viel vorgenommen für die Türkei. Aber in der stark besetzten -53kg Klasse hängen die Erfolge zur Zeit sehr hoch. Viele starke Kämpferinnen auch aus benachbarten Gewichtsklassen melden momentan für die 53 kg Klasse. Das erhöht zusätzlich die Qualität deutlich und so kam es, da die Kämpferinnen aus anderen Gewichtsklassen meist schlecht gesetzt werden, dazu, dass die Nettetalerin, die Aufgrund ihrer Platzierung in der Weltrangliste auf 1 gesetzt war, schon im Viertelfinale auf die spätere Siegerin traf. Das war in Istanbul so, aber auch schon am vergangenen Wochenende in Polen bei den Polish Open. Dieser Umstand ist natürlich keine Ausrede, denn, um ganz nach oben zu kommen, muss man jeden Gegner schlagen, allerdings wird oftmals ein mögliches Finale schon vorgezogen. Was ärgerlich ist, denn es geht ja um wichtige Punkte für die Weltrangliste. 

Folgmann startete diesmal stark in das Turnier mit einer starken Leistung gegen die Bulgarin Nikolet Kostova, die Folgmann dominieren konnte und alle Versuche der Bulgarin, den Punktestand zu ihren Gunsten zu drehen, parieren konnte. Folgmann konnte in diesem Kampf sich wieder auf ihre Stärken verlassen und setzte klare Punkte zum Endstand von 23:15. Was bei den letzten Turnieren nicht der Fall war. "Das war ein tolles Gefühl!", erklärte die Athletin vom Landesleistungsstützpunkt in Nettetal nach dem Kampf, "endlich komm ich wieder durch mit meinen Aktionen und belohne mich für meine harte Arbeit." Im Viertelfinale ging es gegen die starke Türkin Merve Dincel, die normalerweise in einer Gewichtsklasse unter Folgmann kämpft. Nach anfänglichem Abtasten der beiden Kontrahentinnen konnte die Türkin die ersten Treffer setzen, Folgmann konnte darauf aber antworten und hielt den Kampf offen. Zu Beginn der zweiten Runde ließ sich die Nettetalerin von Dincel überraschen und wurde ein wenig überrannt und kassierte in einem Angriff gleich mehrere Treffer. Was, wie sich am Ende herausstellte, eine kleine Vorentscheidung war. Folgmann gab in der Folge alles und kam wieder ran. Jedoch hielt die Türkin die Angriffe von Folgmann geschickt fern, so dass nicht viele Punkte fallen konnten. Am Ende musste die Sportstudentin aufmachen, um die Wende herbei zu führen, und ging das Risiko auf Konter ein, die dann auch kamen und der Kampf am Ende deutlicher verloren ging als es der Kampfverlauf mit 9:17 hergab. "Auch wenn der Kampf verloren ging und wir einige Dinge unbedingt abstellen müssen, wie das Überrennen lassen, war es ein Kampf, auf den wir aufbauen können und werden. Zum Vergleich schlug die Türkin ihre Kontrahentin im Finale deutlich mit 17:0!", resümiert Trainer Pistel die Leistung seiner Athletin. 

Nach den beiden Turnieren innerhalb einer Woche heißt es jetzt kurz regenerieren, bevor es in die Vorbereitung auf die Albanien-Open geht, die Anfang Oktober kurzfristig ins Programm gerutscht sind, da einige andere Turniere coronabedingt abgesagt worden sind. Im Moment ist Planung nur bedingt möglich und man muss mehr spontan mitnehmen, was an Internationalen Punkteturnieren kommt. 

 

Aus gegebenem Anlass: Für Vielfalt, Toleranz und Respekt!

Toleranz.Logo.jpg

TGN in Warschau bei den Polish-Open

TGN bei Polish Open

Bei den Polish Open in Warschau war für die Athletinnen der TG Nettetal jeweils im Viertelfinale Schluss und Antonia Beck und Madeline Folgmann mussten sich bei starker internationaler Konkurrenz mit Platz 5 zufriedengeben.

Für beide Athletinnen vom Leistungsstützpunkt Taekwondo in Nettetal ging es um wichtige Punkte für die Weltrangliste sowie das nationale Ranking. Beck, die in der Jugend bis 68 kg erstmalig startete, um diese Gewichtsklasse auszuprobieren, gelang im Viertelfinale gegen die Polin Tatiana Tomczak ein Start nach Maß. Die Nettetalerin punktete mit einem Kopftreffer und zwei Westentreffern zum 7:2 nach der ersten Runde. In den folgenden beiden Runden machte es Beck zwar gut, aber ihr gelang es nicht weiter zu punkten und ihre Kontrahentin arbeitete sich Punkt für Punkt heran. Quasi in der letzten Sekunde musste Beck, der am Ende etwas die Luft ausging, den entscheidenden Treffer zum 7:8 hinnehmen. „Antonia ärgerte sich sehr über die vertane Chance um den Einzug ins Halbfinale, aber sie war am Ende nicht konsequent genug, um die Polin auf Distanz zu halten“, erklärt ihr Trainer Björn Pistel. Eine Lehre für die Zukunft der Bundeskaderathletin. Für Beck steht in den kommenden beiden Wochen die Vorbereitung auf ihre Dan-Prüfung im Mittelpunkt, die am 26.09.2021 in Nettetal ausgetragen wird.

Madeline Folgmann, die im Aufgebot der Deutschen Nationalmannschaft stand, war an 1 gesetzt und hatte in der ersten Runde ein Freilos. Im Viertelfinale traf sie auf die frisch gebackene U21-Europameisterin Laura Rodriguez Marquina. Eine starkes Los für die TG- Kämpferin, die bereits zweimal der Angriffspower der jungen Spanierin unterlegen war. Daher ging Folgmann mit voller Motivation in die Begegnung und die erste Runde war ausgeglichen, auch wenn sie mit 2:6 an die Spanierin ging. Zu Beginn der zweiten Runde gelang dieser dann gefühlt alles und sie zog davon. Mitte der Runde fing sich Folgmann jedoch wieder und hielt dagegen. Jetzt kam eine starke Phase der Nationalkämpferin, jedoch ohne den Punkteabstand maßgeblich zu verringern. In der letzten Runde versuchte Folgmann noch einmal alles, um den Kampf zu drehen, aber auch dieses Mal erwies sich die Spanierin als zu stark. Am Ende der dritten Runde unterlag Folgmann mit 9:28 und musste sich mit Platz 5 zufriedengeben. Die Spanierin marschierte nach diesem Kampf weiter durch das Turnier und gewann es am Ende dominant. „Rodriguez ist die neue Benchmark in der Klasse bis 53kg, an der wir uns orientieren müssen in der kommenden Zeit“, erklärt Trainer Björn Pistel, „wir haben diesmal schon umgestellt im Vergleich zu den ersten beiden Begegnungen. Das hat zum Teil schon besser geklappt, darauf werden wir aufbauen. Wir müssen uns weiterentwickeln, aber vor allem zu alter Stärke zurückfinden.“

Die nächste Gelegenheit kommt schon diese Woche. Am Dienstag geht es für Folgmann und Pistel nach Istanbul zum President-Cup, bei dem Folgmann am Donnerstag schon wieder auf der Matte steht.

Bronze für Antonia Beck in Tallinn

Bei den Tallinn Open in der Hauptstadt von Estland belegt Antonia Beck den 3. Platz. Die Bundeskaderathletin kehrt nach über einem Jahr Wettkampfpause und überstandener Oberschenkelverletzung und etwas Trainingsrückstand mit Bronze zurück nach Nettetal.

Für Madeline Folgmann war es kein guter Start, sie unterlag in der Vorrunde. Beide Athletinnen waren froh und erleichtert, endlich wieder in einer großen Halle unter relativ normalen Bedingungen ihren Sport ausüben zu können.

Weiterlesen

Qualifikationserweiterungen unseres Trainer-Teams

In den vergangenen Wochen absolvierten einige Trainer des Landesstützpunktes Taekwondo  Nettetal einen spezifisch auf die Sportart Taekwondo ausgelegten Trainer Lehrgang beim Landesverband der TUNRW, um die offizielle fachspezifische Trainerlizenz des DOSB zu erlangen.

Dieser Lehrgang erweitert die teilweise bereits vorhandenen Qualifikationen der Trainer, wie z.B. den Jugendleiterschein oder die Trainer C Lizenz mit einem sportartspezifischen Fokus. Das Wachstum des Vereines in den letzten Jahren erfordert es, das Trainerteam zu stärken, zu erweitern und fachlich fortzubilden. Für den Lehrgang widmeten die Trainer sich gemeinsam mit anderen angehenden Trainern aus ganz NRW u.a. Themen wie Trainingsplanung, Methoden und Inhalte im Leistungs- und Breitensport sowie Prävention und Gesundheit. Der theoretische Teil fand aufgrund der sich ständig verändernden Corona Situation online statt. An den vergangenen Wochenenden konnten Präsenzveranstaltungen mit unterschiedlichen Referenten und Themenschwerpunkten unter den geltenden Hygienemaßnahmen im Landesstützpunkt in Bonn durchgeführt werden. Dort wurden Elemente aus der Theorie mit der Praxis verknüpft und verschiedene Bereiche des Taekwondo intensiv besprochen, trainiert und verfeinert.

Jugendwartin der TG Nettetal Heike Buscher hat nun die DOSB Trainer B Lizenz. Alfonso Izquierdo von Paller (bereits ausgebildeter Taekwondo Trainer im Schulsport), Christof Schäfer (bereits DOSB Übungsleiter Breitensport), Tim Fuhrmann und Jens Leewen (mehrfacher Deutscher Meister und 3-facher Euro-Medaillen Gewinner) besitzen jetzt die DOSB Trainer C Lizenz und werten damit das starke Trainerteam fachlich weiter auf. Die TG Nettetal ist stolz darauf, dass sich aus ihren Reihen so viele Trainer im Verein und um die TG Nettetal und seine Sportler engagieren. Daher ist es für die Vereinsführung selbstverständlich die Ausbildung ihrer Trainer zu fördern und natürlich finanziell zu tragen. Denn die Trainer sind eine wichtige Säule eines Vereins für Qualität, Kontinuität und Weiterentwicklung am Sportler.

Für die Trainer der TG Nettetal ist dieser Lehrgang ein voller Erfolg. Sie starten nach den Ferientrainingsprogramm mit neuen Ideen und großer Motivation in das Training.

Olympisches Jugendlager mit Antonia Beck

Erfahrungsbericht Antonia Beck

Deutsches Olympisches Jugendlager 2020

Im Juni bin ich 17 Jahre alt geworden und hatte, nach einem umfangreichen Bewerbungsverfahren, im Dezember 2019 die Zusage zur Teilnahme am Deutschen Olympischen Jugendlager erhalten. Mit mir haben noch 49 andere sportliche Jungen und Mädchen im Alter von 16 – 19 Jahren aus ganz Deutschland teilnehmen dürfen.  

Am 21. Juli 2021 hätten wir zu den Olympischen Spielen nach Tokio fliegen sollen, um dort für 14 Tage an einem binationalen Austausch mit weiteren 50 japanischen Jugendlichen teilzunehmen. Die Enttäuschung war groß, als beschlossen wurde, das Jugendlager in Tokio nicht stattfinden zu lassen.

Stattdessen wurde als Ersatz mit allen Teilnehmern eine Woche lang das Jugendlager in Frankfurt abgehalten. Ich hätte vorher nicht gedacht, dass dies so eine großartige Erfahrung für mich werden würde!

Das ursprünglich geplante, persönliche Kennenlernen wurde zwar nur online abgehalten, doch schon hier konnte man erahnen, dass es ein tolles Programm mit vielen interessanten Menschen geben würde.

Vom 29.07.21 – 05.08.2021 waren wir mit 43 Teilnehmer*innen und 8 Betreuer*innen im Landessportbund Hessen untergebracht.

Nach dem ersten Kennenlernen hatten wir jeden Tag ein umfangreiches Programm mit unterschiedlichsten Angeboten. Es fanden in dieser Woche eine Vielzahl von Workshops mit spannenden Referent*innen statt:

Wir lernten den Sportökonom und Sportsoziologen Herrn Professor Holger Preuß kennen, der bei zahlreichen olympischen Spielen zugegen war. Er referierte über die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen der olympischen Bewegung

Es gab eine Liveschaltung nach Tokio mit Lenka Dienstbach-Wech, ehemalige Teilnehmerin (Rudern) sowie derzeitige Ärztin bei den Olympischen Spielen.

Der erste Vorsitzende der deutschen Sportjugend, Stefan Raid, referierte mit seinen Kollegen über Engagementförderung

Die UN-Jugenddelegierten, Franka und Ruszlan, diskutierten mit uns über Völkerverständigung und Völkerdiplomatie.

Petra Tzschoppe, Gudrun Doll-Tepper und Katja Lüke aus dem DOSB Präsidium sprachen mit uns über geschlechtergerechte Teilhabe im Sport und Inklusion im Sport.

Jessica Bohr von der deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit hielt einen Workshop über „sport for development“.

Holger Kühne, Leiter der SWR Sportredaktion in Mainz, zeigte uns am Beispiel der Olympischen Spiele, wie sich die Medienwelt verändert.

Alle Referent*innen stellten sich nach den Workshops beim Essen oder anderen Gelegenheiten für persönliche Gespräche zur Verfügung, so dass wir auch Einblicke

in persönliche Erfahrungen und interessante Lebenswege erhielten.

Es gab auch einen kulturellen Austausch mit dem japanischen olympischen Jugendlager. An vier Vormittagen trafen wir uns in Videokonferenzen zu den unterschiedlichsten Themen, wie z.B. Nachhaltigkeit, Kultur und Landeskunde und natürlich den olympischen Spielen selbst. Es war eine großartige Erfahrung für uns, hierbei auch viele Gemeinsamkeiten mit einem Land und den Menschen zu entdecken, welches 9.000 km entfernt von Deutschland liegt. An einem Morgen war sogar Johannes Weißenfeld, Silbermedaillengewinner des Deutschland Ruderachter, hinzugeschaltet, welcher uns aktuelle Eindrücke eines Medailliengewinners geben konnte. Ein gemeinsam eingeübter Flashmob mit den japanischen Jugendlichen war ein riesen Spaß und hat gezeigt, wie Leichtigkeit und Verbundenheit auch auf Entfernung gelebt werden kann.

Neben den virtuellen Treffen wurde uns auch die japanische Kultur nähergebracht. Es gab Tanzkurse, ein gemeinsames japanisches Kochen, wir durften uns an der japanischen Kalligraphie versuchen und haben viel über Japans Geschichte, der aktuellen Situation und Traditionen gelernt.

Natürlich durften aber auch Spaß, Spiel und Sport nicht fehlen. In den Pausen konnten wir die olympischen Spiele verfolgen, selbst Sport treiben oder Spiele spielen. Es gab eine Stadtrallye durch Frankfurt, Stand-Up-Paddling und abends verausgabten wir uns teilweise in stundenlangen, heiß umkämpften Volleyball-Matches. Das Angebot zum Frühsport um

7:00 Uhr war dann freiwillig 😉.

Zwei absolute Highlights waren der Empfang der Athlet*innen Montag und Mittwochabend am Frankfurter Flughafen.

Mit lautem Gesang, vielen Fahnen, Bannern und super Stimmung hießen wir die an diesen Tagen ankommenden Athlet*innen mit ihren Freunden, Familien sowie der Presse willkommen. Nicht nur die Athlet*innen waren beeindruckt von unserem Flashmob, den wir 50 alle in gleicher, offizieller Einkleidung vorführten. Dies war ein tolles Bild und brachte eine einzigartige Stimmung.

Wir durften im Anschluss noch mit in die Welcome Lounge der Lufthansa und die Athlet*innen hautnah erleben. Alle hatten Zeit für Fotos und jeder der es wollte, durfte sich einmal eine Medaille umhängen. Dies alles war Gänsehaut pur!

Das Olympische Jugendlager 2020/2021 war, trotz der durch Corona eingeschränkten Situation, ein unvergessliches Erlebnis für mich.

Es war nicht nur ein „Abenteuer“ für mich, an das ich mich gerne zurückerinnere. Nein, ich werde auch viele Erfahrungen für meine zukünftige Entwicklung mitnehmen.  

Wir waren fremd zusammengewürfelte Jugendliche, die zunächst nur ihre Leidenschaft zum Sport verband. Nach den 8 Tagen trennten wir uns unter Tränen. Wir haben hautnah erlebt, wie Sport eine Brücke schlagen kann zu Freundschaft, Freude und gegenseitigem Respekt. Wir wuchsen zu einer neuen, kleinen Familie zusammen. Alleine das war schon eine großartige Erfahrung. Die ganze Zeit herrschte eine Wahnsinnsstimmung – energiegeladen und voller Lust auf mehr. Dies dann noch gepaart mit den vielen Workshops, als auch der Möglichkeit, solch viele unterschiedliche Persönlichkeiten - von jung bis sehr erfahren – kennenlernen zu dürfen, hat mich sehr beeindruckt. Keiner der Referent*innen oder Leiter*innen war auf Distanz zu uns; im Gegenteil, wir hatten alle die Chance auf einen persönlichen Austausch mit ihnen.

Ich habe, als eine der jüngsten Teilnehmer*innen, in dieser kurzen Zeit schnell die Hemmschwelle verloren, mich mit sehr erfahrenen Menschen auszutauschen und Fragen zu stellen.

Das Thema Nachhaltigkeit und wie wir mit Hilfe des Sports die Zukunft gestalten können, wird mich mit Sicherheit auch außerhalb des Jugendlagers noch weiter beschäftigen.

Als Taekwondo – Leistungssportlerin habe ich erst kurz vor Corona begonnen, international Erfahrungen zu sammeln und bin erst kürzlich in den Nachwuchs – Bundeskader aufgenommen worden. Ich kann mir daher nur annähernd vorstellen, was es heißt, Athlet*in bei einer Olympiade zu sein und für Deutschland anzutreten. Jahrelanges sehr hartes Arbeiten und die vielen Entbehrungen von Freiheiten und Freizeit wurden belohnt.

Ein paar dieser Sportler*innen durfte ich hautnah bejubeln, empfangen, umarmen und mit ihnen ein paar Worte wechseln. Das Glücksgefühl und die Gänsehaut sind etwas, das ich noch sehr lange nachfühlen werde.

1

Trainerlizenz - Lehrgang mit der TGN

Lehrgang für die Trainerlizenz
An diesem Wochenende waren einige unserer Trainer in Bonn, um sich sportartspezifisch weiterzubilden. In den vorangegangenen Wochen wurden wesentliche theoretische Inhalte von kompetenten und engagierten Referenten der pandemiebedingten Situation angemessen online vermittelt. Gestern und heute wurde endlich in Präsenz Theorie und Praxis verknüpft. Unser Team hat viele Anregungen für das weitere Training mitgenommen und wird diese sicher in die Trainingsarbeit einfließen lassen können. Am kommenden Wochenende findet der Lehrgang in einer weiteren Veranstaltung an Landesleistungsstützpunkt in Bonn schließlich seinen Abschluss.

Ein Dankeschön für eure Treue

Liebe Mitglieder,
es liegt eine lange, entbehrungsreiche Zeit hinter uns, in der wir auf Vieles verzichten mussten und die für uns alle schwer war, in vielerlei Hinsicht. Die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt waren in vielen Bereichen stark betroffen, Familien wurden vor schwierige Situationen gestellt. Eltern wurde viel abverlangt und Kinder und Jugendliche hatten mit außergewöhnlichen Herausforderungen zu kämpfen.
Auch für uns war es keine einfache Zeit. Aber wir haben versucht, das Beste aus der Situation zu machen und das Maximum für euch rauszuholen. Wir haben uns immer wieder den neuen Situationen angepasst: wir konnten das Training unserer Kaderathleten wieder gewährleisten, indem wir mit ihnen als Landesstützpunkt trainieren durften, wir haben ein Online-Trainingsangebot ins Leben gerufen und als es die Situation wieder hergab, haben wir für möglichst viele Mitglieder Outdoor Training gegeben. An dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an unser Trainerteam, das mit ihrem Einsatz das Training in dieser Zeit möglich gemacht hat.
Als Vorstand sind wir froh und stolz darauf, dass ihr uns die gesamte Zeit über loyal und solidarisch die Treue gehalten habt. Für diesen Zusammenhalt und das Vertrauen in die TG Jeong Eui Nettetal möchten wir uns bei euch ganz herzlich bedanken.
Mit einem Vereinshandtuch für jeden von euch möchten wir zeigen, dass wir es nicht als selbstverständlich ansehen, dass ihr über die gesamte Zeit zu uns gestanden habt.
Bei den nächsten Trainingseinheiten werden wir die TG Nettetal Handtücher beim Training an euch verteilen und hoffen, dass sie euch gefallen werden.
 
Beste Grüße
Der Vorstand
TG Jeong Eui Nettetal e.V.

Platz 5 bei den Multi-Games

Platz 5 bei den Multi-Games für Madeline Folgmann

Bei den Taekwondo-Multi-Games im bulgarischen Sofia erkämpft TG Nettetal-Athletin Madeline Folgmann den 5. Platz und ist erst im Viertelfinale durch eine Spanierin zu stoppen. 

"Langsam kommt der Rhythmus und die Turnierpraxis zurück und ich fühle mich deutlich besser auf der Wettkampffläche!", erklärt Folgmann nach ihrem Einsatz in Sofia für die Deutsche Nationalmannschaft. 

Die Nettetalerin wurde als aktuelle Nummer 5 der Weltrangliste auf Position 2 gesetzt und hatte in der ersten Runde ein Freilos. In Achtelfinale traf sie auf die Polin Izabella Krajewska, die Folgmann von Beginn an dominieren kann. Mit guten Aktionen in der kurzen Distanz schafft sie kombiniert mit gut getimten Fauststößen und 4 Kopftreffern die Grundlage für den vorzeitigen Sieg nach der zweiten Runde. Im Viertelfinale traf sie auf die Spanierin Laura Rodriguez Marquina, auf die sie bereits bei den Sofia Open im Frühjahr traf. Damals wie auch dieses Mal musste sie sich der stark kämpfenden Spanierin geschlagen geben. Folgmann machte vieles von ihrem Matchplan sehr gut, allerdings war die Deckung noch etwas zu löchrig und ihre Variabilität muss wieder wachsen. Am Ende der letzten Runde drehte Folgmann noch mal auf und versuchte alles, kassierte jeoch einige Konter, die das Ergebnis mit 3:23 höher ausfallen ließen. 

"Wir wissen, wo wir gerade noch Stehen, daher sehe ich die positiven Dinge, die wir aus Sofia mitbringen und am Rest wird wieder intensiv gearbeitet bis zur nächsten Herausforderung", berichtet Trainer Björn Pistel. Mit Platz 5 sind beide natürlich nicht zufrieden, sehen aber die Entwicklung und freuen sich über den Turnier-Rhythmus, der Folgmann zusehends gut tut. 

Bronze für Folgmann bei der Deutschen Meisterschaft 2021

Platz 3 bei den Finals für Madeline Folgmann

Bei den Finals im Taekwondo in Dortmund belegt Madeline Folgmann von der TG Nettetal den 3. Platz. Im Halbfinale unterliegt sie Vanessa Beckstein aus Bayern mit 19:23.

An dem Format der Finals nahm Taekwondo Deutschland erstmalig teil und präsentierte sich in Dortmund erstklassig. Zum ersten Mal würde eine Deutsche Meisterschaft in den Olympischen Gewichtsklassen durchgeführt, bei der die vier Olympischen Gewichtklassen bei Damen und Herren ausgekämpft wurden. Für Folgmann waren die Voraussetzungen gut, reiste die Nettetalerin als Bestplatzierte in der Olympischen Rangliste an und wurde auf 1 gesetzt. Im Halbfinale gegen Vanessa Beckstein war Folgmanns Offensivqualität wieder deutlich und der Nettetalerin gelang es immer wieder zu punkten. Entgegen stand das Deckungs- und Defensivverhalten bei Angriffen von Beckstein.

"Es waren meiner Meinung nach die einfachen Treffer, die Madeline zuließ und ihre Deckung nicht richtig stand",  berichtet Trainer Björn Pistel. "Es lief einfach noch nicht rund bei uns, was sich aber wieder geben wird, wenn wieder der normale Turnierrhythmus zurückkehrt. Madeline ist eine Kämpferin, die die Tunierpraxis braucht, um ihre Qualitäten voll ausspielen zu können. Aus dieser Sicht hat Madeline die lange Coronapause nicht gut getan und ihren Rhythmus gestört."

Nach überstandener Corona-Infektion im März und entsprechender Pause hat sich Folgmann behutsam wieder in Form gebracht, um zu den Finals wieder fit zu sein. Das haben wir geschafft, jetzt müssen wir den Rhythmus wieder aufnehmen und in die nächsten Meisterschaften und Turniere mitnehmen. Kommende Woche reist Folgmann mit der Nationalmannschaft zu den Multi-Games nach Sofia. "In der knappen Woche bis zur der Abreise arbeiten wir mit den Erkenntnissen aus den Finals akribisch weiter.", blickt das Erfolgsduo optimistisch nach vorne.   

Landesstützpunkt für Taekwondo

Landesstützpunkt für Taekwondo in Nettetal

In dieser Woche erreichte die TG Jeong Eui Nettetal e.V. die Urkunde zum anerkannten Landesstützpunkt Niederrhein. Die Staatskanzlei NRW und der Landessportbund NRW genehmigen den Antrag der Taekwondo Union NRW auf Anerkennung des Standortes Niederrhein in Nettetal.

Die jahrelange nachhaltige Arbeit am Standort Nettetal im Bereich des Leistungssports hat die Institutionen überzeugt, die offizielle Anerkennung als Landesstützpunkt nach Nettetal zu vergeben. Verknüpft damit ist auch die Erwartung, dass sich dieser Trend die nächsten Jahre weiter fortführt, gestützt auf die bestehenden Strukturen der TG Nettetal. Rückwirkend zum 01.01.2021 bis zum 31.12.2024 ist der Landestützpunkt Niederrhein an Nettetal vergeben.

Vorsitzender Björn Pistel freute sich mit seinen Vorstandskollegen, Heike Buscher (Jugendwartin), Marc van Eyk (2. Vorsitzender) und Jörg Feldges (Schatzmeister) sowie dem gesamten Verein sehr über die Anerkennung als Landesstützpunkt. Nachdem wir die letzten Jahre bereits Verbandsstützpunkt unseres Olympischen Verbandes TU NRW waren, ist dies ein ganz besonderer Moment in unserer 26.-jährigen Vereinsgeschichte. Die Anerkennung durch die Staatskanzlei und den LSB ehrt uns natürlich sehr und zeigt, dass unsere Erfolge und die nachhaltige Arbeit der letzten Jahre Beachtung gefunden haben. Zugleich sind wir motiviert mit diesem Rückenwind den Weg fortzusetzen und sogar auszubauen.

Neben dem Landesstützpunkt in Grefrath sind wir stolz darauf, einen Landesstützpunkt für Taekwondo im Kreis Viersen zu etablieren. Damit verknüpft wollen wir ein Motor für den Leistungssport in unserer Region sein. Wir wollen Talente entdecken, fördern und erfolgreiche Top-Athleten hervorbringen, die als positive Vorbilder für weitere Sportgenerationen dienen. Zugleich können sie positive Botschafter und Gesichter unserer Region sein, die wichtige Werte und Ziele verkörpern.

„Mit vollem Elan wird an der Umsetzung des Leistungszentrums für Taekwondo in Nettetal-Breyell gearbeitet, sowohl von Seiten des Vereins der TG Nettetal, als auch der Stadt Nettetal und des Kreises Viersens. Die Anerkennung des Landesstützpunktes wird dem Projekt mit Strahlkraft mit Sicherheit weiteren Vortrieb verleihen“, berichtet Björn Pistel.

Als Landesstützpunkt Niederrhein in Nettetal stehen unsere Türen allen Kaderathleten, Talenten und leistungsorientierten Athleten offen, die in leistungsstarken Gruppen regelmäßig und dauerhaft ein qualitativ hochwertiges Training mit hoch qualifizierten Leistungssportpersonal erhalten wollen. Ziel ist es, mit den Vereinen der Region, die Talente zusammenzubringen, um das gesamte Potenzial unserer Region zu nutzen. 

Stützpunkturkunde min

Offizielle Begriffsbestimmung des LSB

Landesstützpunkte sind die von den Landesfachverbänden vorgeschlagenen und von Landessportbund NRW und der Landesregierung des Landes Nordrhein-Westfalen gemeinsam anerkannten Trainingseinrichtungen der Landesfachverbände, in denen ein qualitativ hochwertiges, vereinsübergreifendes Training für Landeskader im Einzugsgebiet eines leistungsstarken Vereins, oder mehrerer leistungsstarker Vereine, regelmäßig und dauerhaft stattfindet.

Sie sind gekennzeichnet durch optimale Rahmenbedingungen, leistungsstarke Trainingsgruppen und hochqualifiziertes Leistungssportpersonal.

Sportheld des KSB - Leon Nette

Leon Nette ist „Sportlerheld des Kreissportbundes Viersen

Leon Nette, der in der letzten Woche zum Sporthelden des KSB Viersens gekürt worden ist,  ist einer der stillen Stars unserer Taekwondo Gemeinschaft in Nettetal. Er ist eine der fleißigen Bienen im Verein, einer, der immer parat steht, wenn es was zu tun gibt, ohne dass Nachfragen nötig sind.

Der 23-jährige Mechatroniker übernimmt Verantwortung im Training als Assistenztrainer und besitzt die Trainer-C Lizenz des DOSB. Nette betreibt Taekwondo seit 16 Jahren und verfügt über die Kampfrichter-Lizenz der TU NRW, unserem Olympischen Landesverbandes in NRW. Der Nettetaler ist Träger des roten Gurtes und ist bei Turnieren des Verbandes und im Verein als Kampfrichter tätig und bildet sich in diesem Bereich ständig weiter.

Sein größtes Steckenpferd ist jedoch der Technical Support, den er im Verein seit 2015 übernommen hat. Diese immer wichtiger werdende Funktion hat er sich selber aufgebaut und mitgestaltet, als der Einsatz und das Training mit elektronischen Wettkampfwesten und Kopfschützern in unserer Sportart immer wichtiger geworden ist. Auf Turnieren wird mittlerweile nur noch mit elektronischen Systemen gekämpft, so dass wir als leistungssportorientierter Verein in diesem Bereich aufrüsten mussten. Leon ist nicht nur für das gesamte elektronische Equipment verantwortlich, sondern er betreut dieses auch beim Training wie bei Meisterschaften. Aus eigenem Antrieb organisiert er Video Replay Systeme und viele weitere Projekte, von denen die Trainer und Athleten in der TG Nettetal profitieren. Die Position des Technical Supports hat der Nettetaler seit 2018 auch im Verband der TU NRW inne. Er betreut nicht nur Kadertrainings- und Sparringstage des Verbands, sondern ist mittlerweile in der Lage ganze Turniere zu organisieren und durchzuführen. Leon hat sich durch viel ehrenamtliches Engagement auf vielen nationalen und internationalen Meisterschaften großes Fachwissen und Know-how angeeignet, von dem wir als Verein und Verband enorm profitieren.

Beim Euregio Cup der TG Nettetal, dem Traditionsturnier in NRW und seit 23 Jahren stattfindet, ist Nette in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Pfeiler geworden, gerade als wir in dieser Zeit vom reinen Ausrichter zum Veranstalter und Ausrichter gewachsen sind, er ist immer einer der ersten in der Halle beim Aufbau und der Organisation und einer der Letzten, die gehen, nach einem langen Tag.
In der Corona-Zeit ist Leon bei unseren Online-Trainings im Hintergrund bei jeder Session tätig und versorgt die Trainer mit dem Equipment für die Trainingseinheiten und vor seinem Laptop für den reibungslosen Ablauf.

Leon zeigt einen immensen Einsatz für den Taekwondo Sport in Nettetal und auch ganz NRW über seine Tätigkeit im Verband. Dies geht deutlich über das normale Maß hinaus und er steckt viel Zeit und Muße in diese Aufgabe. Dabei ist er immer gut gelaunt und bringt sich immer wieder selber ein mit neuen Ideen und Plänen für die Zukunft. Seine positive hilfsbereite Art, seine Loyalität, sein unermüdlicher Einsatz und seine Kompetenz sind es, warum wir in der TG Nettetal Leon sehr schätzen und froh sind, ihn in unserer Gemeinschaft zu haben. Die Ehrung zum „Sporthelden“ des Kreis-Sportbundes Viersen empfinden wir als eine große Gelegenheit, Menschen wie Leon einmal in den Mittelpunkt zu stellen. Menschen wie Leon sind für uns als Taekwondo Gemeinschaft, aber auch für unser Gesellschaft enorm wichtig. Ihr Engagement für andere trägt die Werte, die Taekwondo und Sport im Allgemeineinen vermittelt. Leon Nette steht dabei für viele, die sich im Hintergrund engagieren, um  Menschen das Sport treiben zu ermöglichen und ihre sportlichen Ziele verwirklichen können.

Leon.Sportheld2 min

  • 1
  • 2

Förderer


IF PK desktop 277x96pix


all logos f hammanz transparent



logo beyer wh



all logos f inwebs



all logos f addmore


logo lf BDF transp


all logos f sportstift NRW transparent


logo f deutsche sporthilfe wh


 

Dachverbände


 all logos twunion


all logos dtu


logo d tw europe transp


logo d tw world wh transp


logo dosb wh


 

Sportverbände


all logos lsb


all logos ksb viersen
KreisSportBund Viersen e.V.


logo nettetal transp

Stadtsportverband Nettetal e.V.


logo oly st transp


all logos sportkommune


LOGO NADA TRANSP