Bronze für Antonia Beck in Tallinn

Im Halbfinale unterliegt Beck am Ende mit 7:14 gegen Ifigeneia Liakata aus Griechenland. Dabei macht es die Nettetalerin der Griechin in der ersten Runde etwas zu einfach, indem sie in der Distanz der etwas kleineren Gegnerin kämpft und so einige Treffer hinnehmen muss. Mit einer Hypothek von 1:8 geht es in die zweite Runde. Diese gehört dann eindeutig Beck, die nun ihre Distanz gefunden hat und sich zurück in die Begegnung kämpft und mit einem schönen Kopftreffer aus dem vorderen Bein punktet. Am Ende der Runde steht es nur noch 5:9. In der letzten Runde will die Kämpferin vom Landesleistungsstützpunkt Nettetal dann etwas zu viel und geht etwas zu ungestüm in ihre Angriffe, gibt aber alles, um den Kampf für sich zu drehen. Die starke Griechin kontert jedoch nun geschickt und pariert einen nach dem anderen Angriff von Beck. Am Ende steht ein 7:14 für die Griechin. „Der Kampf hat klar aufgezeigt, woran wir noch arbeiten müssen in den kommenden Wochen, aber auch was Antonia sehr gut gemacht hat nach dieser langen Wettkampfpause“, resümiert ihr Trainer Björn Pistel.

Madeline Folgmann war auf 1 gesetzt und traf nach einem Freilos auf die Finnin Jenna Ylonen. Ylonen kennt Folgmann aus einer Begegnung aus der Vergangenheit, die Folgmann klar und deutlich vorzeitig gewinnen konnte. Energisch ging die Nationalkämpferin aus Nettetal an den Start und setzte von Beginn an einen Angriff nach dem anderen und setzte Aktion an Aktion. Jedoch wollten die Punkte einfach nicht fallen. Nach 1:2 nach der ersten Runde ging es in der zweiten so weiter, Madeline kreierte eine gute Aktion nach der nächsten, aber die Punkte wollten nicht fallen. Das war zunehmend frustrierend und als nach einem Konter der Finnin zum Kopf eine Doppelwertung gegeben wurde für nur einen Kick, lief alles in die falsche Richtung. Folgmanns Rückstand wuchs auf nun 8 Punkte an. Unbegreiflich, wenn man den Kampf von außen gesehen hat. In der letzten Runde drehte Folgmann nach gewohnter Manier noch einmal richtig auf und setzte die Finnin 2 Minuten und Dauerbeschuss. Leider ohne den gewünschten Erfolg. Am Ende unterlag Folgmann mit 8:17 und schied im Viertelfinale aus. „Am Ende müssen wir schauen, was wir besser machen können und an welchen Stellen wir optimieren können, aber es war schon sehr seltsam, dass nach diesen ganzen Aktionen und Treffern nicht mehr Punkte gefallen sind. Zudem hat die Doppelwertung des Kopftreffers gegen uns, die Lage extrem schwierig gemacht. Aber Elektronik und Kampfrichter kann man nicht beeinflussen, daher ein Tag zum Vergessen und Abschreiben“, so Pistel. In zwei Wochen geht es für Folgmann zu den Polish Open mit der Nationalmannschaft. Für Antonia Beck steht in den nächsten Wochen die Vorbereitung auf ihre Dan-Prüfung im Fokus.

 

Tallinn.2021.1

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